08.12.2009
„Jesus erleben – Antworten finden“ in Stendal

Mit einer viertägigen Evangelisation „Jesus erleben – Antworten finden“ hat die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Stendal die Jubiläumsfeierlichkeiten aus Anlass ihres 75-jährigen Bestehens beendet.
Gegenüber der Zeitschrift DIE GEMEINDE zog Pastor Gerhard Wiebe ein positives Fazit: Die Veranstaltungsreihe mit Pastor Carsten Hokema (Oldenburg) als Hauptredner sei auf eine „beeindruckende Resonanz“ gestoßen. In der 91 Mitglieder zählenden Gemeinden hätten durchschnittlich 75 Besucher die Veranstaltung besucht. Die Evangelisation habe auch „entscheidende Impulse“ für den weiteren Kurs der Gemeindearbeit geliefert. Dass viele Gäste gekommen seien, verdanke man nicht den Plakaten oder Flyern, sondern den gewachsenen Beziehungen. So wolle man auch künftig die Gemeinde konsequent besucherfreundlich ausrichten, insbesondere durch den Gästegottesdienst „Punkt 10“, der seit fast zwei Jahren monatlich stattfindet. Gefallen haben Wiebe besonders die symbolischen zeichenhaften Handlungen bei „Jesus erleben“. Sie hätten ein „nicht zu unterschätzendes Potenzial“. Sie verschafften vielen Menschen einen leichten Zugang, sich dem Glauben zu nähern. So hätten sich 65 Besucher ein Lesezeichen mit Bild und Liedvers als Erinnerung an die Veranstaltung abgeholt, bis zu 50 hätten an einem anderen Abend ihre Gebete oder Gedanken an eine Littfasssäule geheftet. Besonders freut er sich darüber, dass am letzten Abend sieben Karten mit Taufentscheidungsgebeten mitgenommen wurden, die am Rand des Taufbeckens ausgelegt waren. 40 Besucher hätten von dort Hingabegebete mitgenommen. „Demnächst wird also ein Taufseminar stattfinden“, so Wiebe.
Hokema zeigte sich beeindruckt von der Gemeinde: „Selten habe ich eine Gemeinde erlebt, die sich so mit Ernst und zugleich mit einem weiten Herz für alle Suchenden für eine Evangelisation engagiert." Er habe dabei erlebt, „dass es um den Menschen geht, der das Evangelium erleben soll, nicht um Richtigkeiten oder Lehrsätze, die sowieso keinen interessieren.“
(Klaus Rösler)

30.08.2008
„Jesus erleben – Antworten finden“ in Salzwedel

Als Pastor Manfred Beutel zum Abschied einen echten Salzwedeler Baumkuchen vom Gemeindeleiter geschenkt bekam, war das nur ein kleines Zeichen der Dankbarkeit für seine hervorragende Verkündigung an den fünf Abenden vom 24.-28. August. Übereinstimmend äußerten sich die Mitarbeiter der kleinen Gemeinde (45 Mitglieder) sehr zufrieden und ermutigt durch "Jesus erleben" - auch wenn es bislang noch keine der erhofften Erstentscheidungen gab. Die Beziehungen wurden durch die gemeinsame Vorbereitung und Durchführung dieser Tage gestärkt, und manches hat sich wohl auch gelockert. Manfred Beutel - inzwischen selber wohnhaft in Sachsen-Anhalt (Magdeburg) verstand es, mit treffenden Worten und Beispielen die Themen plastisch erscheinen zu lassen. Immer war es "Frohbotschaft" - auch wenn es um ernste Themen ging. Die gemütliche Atmosphäre im Gemeindehaus tat das ihre: Hübsch dekorierte Tische, stimmungsvolle Live-Musik, sehenswerte Anspiele und hinterher für die bis zu 70 Gäste aus Salzwedel und der Partnergemeinde Lüchow ein reichhaltiges Abendbrot - ließen die Gäste noch lange nach dem letzten Amen in Gesprächen verweilen. Viel Arbeit für die wenigen Mitarbeiter - doch das gute Gefühl: es hat sich gelohnt!
(Holger Kelbert)


14.05.2008
„Jesus erleben – Werte entdecken“ in Bretten

400 Besucher an jeden Abend im Zelt, eine große Resonanz auf die symbolischen Handlungen, um den Glauben zu veranschaulichen, sowie am Ende die Erkenntnis, dass „man die Auffassung über die Zeltmission revidieren muss“ - dieses Fazit zog der Pastor der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Bretten (bei Karlsruhe), Achim Bothe, über die „Zeltkirche“ seiner Gemeinde. Unter dem Motto „Jesus erleben – Werte entdecken“ hatte die Gemeinde vom 4. bis 12. Mai in die Zeltkirche eingeladen – in ein modernes Zelt, das über die Zeltagentur des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden von der Zeltmission des Bundes Freier evangelischer Gemeinden ausgeliehen worden war. Der Redner, Pastor Manfred Beutel (Magdeburg), sei den Gästen mit großer Wertschätzung begegnet. „Das kam an – und hat Türen geöffnet“, so Bothe: „Gott hat gewirkt.“ Er habe es als sehr entspannend erlebt, dass es zu keinem Zeitpunkt darum gegangen sei, „Bekehrungen oder Bekehrte zu zählen“. Statt dessen habe wirklich die frohe Botschaft von Jesus Christus im Mittelpunkt gestanden. Viele Besucher, die nach eigenen Worten der Zeltmission eigentlich kritisch gegenüber standen, hätten nach dem Besuch erklärt, innerlich berührt worden zu sein. Neben der Baptistengemeinde arbeiteten auch einige Gemeinschaften und Jugendgruppen aus der Region mit.
Beutel sagte gegenüber der Zeitschrift „Die Gemeinde“, dass die „geschwisterliche Gemeinschaft ohne jeden Konkurrenzneid“ aller Beteiligten mit dazu beigetragen habe, dass die Veranstaltungsreihe auf so große Resonanz gestoßen sei. Unter anderem engagierten sich die Liebenzeller Gemeinschaft, die AB-Gemeinschaft, die Süddeutsche Gemeinschaft, der CVJM und ein Jugendtreff für die Zeltkirche. Dadurch seien „unglaubliche Kräfte“ freigesetzt worden. Die über 150 Mitarbeiter hätten sich „bis zum Anschlag“ eingebracht. Am letzten Abend bedankte sich Beutel bei allen Mitarbeitern: „Wenn ich künftig einen Ameisenhaufen sehe, dann denke ich sicher an die Christen in Bretten.“ Positiv habe sich auch ausgewirkt, dass die gastgebende Gemeinde gerne feiere und sich im Bistro nach den Veranstaltungen gästefreundlich präsentiert habe. Inhaltlich habe er an allen Abenden ein christliches Wertesystem aufzeigt, das hilft, „dass das Leben gelingt“. Zudem habe sich gezeigt, dass ein technisch und dekorativ gut ausgestaltetes Zelt ein „hervorragendes Instrument zur Evangelisation“ sei.
Neben Beutel wirkten Solisten, Musik- und Theatergruppen am Programm mit. Die zeichenhaften Glaubenshandlungen neben dem großen Kreuz im Zelt variierten jeden Abend. Beim Thema „Versöhnung“ konnten dort Teelichter entzündet und auf ein großes Herz gestellt werden. Zum Thema „Liebe“ wurden Papier und Umschläge ausgegeben, um einen Brief an Gott zu schreiben. Und beim Thema „Schuld“ konnte Belastendes aufgeschrieben, symbolisch an Gott abgegeben und an einem Aktenvernichter vernichtet werden. Während der Zeltkirche nahmen die Besucher über hundert Bibeln in moderner Sprache und Bücher zu Glaubensfragen mit, die kostenlos abgegeben wurden. Nachmittags gab es in der Zeltkirche Veranstaltungen für Kinder, die bis zu 140 Besucher zählten. Ein Jugendabend mit dem Jugendpastor vom Gemeindejugendwerk Baden-Württemberg, Kai Pfefferkorn (Esslingen), zählte 250 Besucher.
(Klaus Rösler)


01.05.2008
„Jesus erleben – Werte entdecken“ in Bad Hersfeld

Etwa ein Drittel der über 90 Mitglieder der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Bad Hersfeld waren an der Vorbereitung der missionarischen Gästewoche Ende April unter dem Motto “Was bist Du Dir wert?” beteiligt. Einen besonderen Stellenwert in der Vorbereitung nahm dabei das Gebet ein. Seit dem Herbst vergangenen Jahres traf sich eine Gebetsgruppe einmal pro Woche. Drei Tage vor Beginn der sechstägigen Veranstaltungsreihe wurde sogar eine Gebetskette rund um die Uhr gebildet. In drei Aktionen in der Fußgängerzone luden Gemeindemitglieder Passanten ein, die Veranstaltung zu besuchen – unter anderem auch mit Hilfe eines Pavillons mit Kaffeeausschank. Referent der Abendveranstaltungen war Jürgen Tibusek (Altenkirchen). Er ist Evangelist im Missionswerk Neues Leben und Dozent am Neues-Leben-Seminar in Wölmersen bei Altenkirchen. Den Rahmen seiner Vorträge bildete die von der „Gemeinschaft für Evangelisation“ entwickelte Konzeptevangelisation „Jesus erleben – Werte entdecken“. Und so sprach er über Themen wie „Wie werde ich reich?“, „Wie gelingt die Liebe?“ oder „Was macht mein Leben sinnvoll?“ Die Besucherzahlen schwankten zwischen 60 und 100. Bis zu 30 Interessenten hatten zuvor keine Kontakte zur Gemeinde. Mit einigen von ihnen konnten Glaubensgespräche gefühlt werden. Einige Besucher nutzten auch die Gelegenheit, symbolisch ihre falschen Wertvorstellungen unter einem Kreuz abzulegen. Durch die positiven Erfahrungen fühlt sich die Gemeinde ermutigt, auch künftig missionarisch aktiv zu sein – durch verstärkte Öffentlichkeitsarbeit, Straßenaktionen und einen Glaubenskurs.
(Rosemarie Müller / Klaus Rösler)


09.01.2008
„Jesus erleben – Zukunft gestalten“ in Hamburg-Altona

Auch alte Bäume müssen mitunter noch einmal verpflanzt werden, „um den richtigen Lebensboden zu finden“. Mit diesem Bild aus Psalm 1 hat der Referent im Dienstbereich Mission des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden, Pastor Carsten Hokema (Oldenburg), die Teilnehmer einer Seniorenveranstaltung in Hamburg-Altona dazu aufgerufen, auf Jesus Christus zu vertrauen. Hokema war Anfang Januar Gast beim alle zwei Monate stattfindenden „Treffen der älteren Generation zu Lebens- und Glaubensfragen“, das traditionell zwischen 60 und 80 Besucher zählt. Der Gemeinderaum wird dazu als Cafe hergerichtet, wo die Gäste mit Kaffee und Gebäck bewirtet werden. Hokema, früher selber Pastor in der Gemeinde, griff auf die Veranstaltung „Wie ein Baum“ der Reihe „Jesus entdecken – Zukunft gestalten“ zurück, die der Dienstbereich Mission als evangelistisches Angebot für Senioren entwickelt hatte. „Es war schön mitzuerleben, wie die Senioren sich an der Gestaltung des Vormittags beteiligt haben. Die kreativen Elemente wurden gut angenommen, und auch die Konzentration beim Zuhören war enorm“, sagte Hokema der Zeitschrift „Die Gemeinde“. Zahlreiche Besucher hätten auch die Möglichkeit zu einer zeichenhaften Glaubenshandlung genutzt. Sie konnten ihren Namen auf ein grünes Papierblatt schreiben, auf dem der Satz „Jesus Christus, mein Leben soll in dir gegründet sein“ zu lesen war. Die beschrifteten Blätter wurden eingesammelt und an einen bis dahin winterlich wirkenden kahlen Baum geheftet. Der „Laubbaum“ mit den persönlichen grünen Blättern sorgte bei Mitarbeitern und Teilnehmern dann für große Freude, so Hokema. Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein gemeinsames Mittagessen.
Wie Hokema ferner mitteilte, wird der Dienstbereich Mission das Material von „Jesus erleben- Zukunft gestalten“ nicht nur - wie bisher - online zur Verfügung  stellen, sondern auch als Druckversion.
(Klaus Rösler)


31.10.2007
„Jesus erleben – Werte entdecken“ in Lüneburg

Wir blicken voller Dankbarkeit auf sehr intensive Tage zurück. Da waren viele sehr liebevoll vorbereitetet Abende, voller Musik, guter Impulse und sehr nah gehender „Räume der Entscheidung“. Da war ein Manfred Beutel, den wir 2004 nach fünfzehn Jahren Evangelisaitons-freier Zeit in unserer Gemeinde sehr erfrischend kennengelernt haben. Das Fazit in 2004 lautetete „Es ist möglich, zu einen Leben mit Jesus einzuladen, ohne dass es peinlich und eng ist. Es ist möglich, zeitgemäß zu einem Glauben an Jesus Christus Nachbarn, Familie und Freunde einzuladen.“ In 2007 haben wir erneut diese Erfahrung gemacht. Viele Impulse, Gedanken, Einladungen haben viele Menschen erreich. Unvergessen wird die Einladung bleiben, über den Roten Teppich zu gehen: „Wir sind von Gott geliebt, gewollt und bejaht“ oder sich von Gott mit Werten ausrüsten zu lassen, die durchtragen und sich biblische Zusagen aus aufgehängen Beuteln zu nehmen.
Es bleibt die Frage, wie die Besucher, jeden Abend zwischen 150-200 Personen, auf die Einladung geantwortet haben, wie sich ihr und unser Leben verändern wird? Das wird nur Gott wissen ! Wir sind als Gemeinde dankbar und gespannt, was in den nächsten Wochen und Monaten daraus entsteht.
Die Abende mit Manfred Beutel wurden durch viele Presseankündigungen, Anzeigen und diverse Plakaten angekündigt - viele Menschen darüber auf Jesus Christus und auf unsere Gemeinde aufmerksam gemacht.

11.10.2007
„Jesus erleben – Werte entdecken“ in Leverkusen

Glauben wollen – das ist längst nicht mehr eine reine Verstandesangelegenheit. Immer mehr Gemeinden setzen auch auf Erfahrungen und zeichenhafte Handlungen. So auch die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Leverkusen bei einer Veranstaltungsreihe „Jesus erleben – Werte entdecken“ vom 16. bis 21. September. So wurde am Ende des ersten Abends ein roter Teppich ausgerollt, über den jeder gehen konnte, der für sich die Erfahrung bestätigen wollte, dass er für Gott eine große Bedeutung hat. Andere Reaktionsmöglichkeiten folgten an den übrigen Abenden der Veranstaltungsreihe mit Pastor Manfred Beutel (Magdeburg) vom Dienstbereich Mission des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG). So konnte man etwa vorn an verschiedenen Tischen von acht Kardinaltugenden diejenige wählen, die für einen besonders wichtig erschien. Für viele war das eine hilfreiche Erfahrung, um sich das Gehörte auf eine praktische Weise anzueignen, hat Gemeindepastor Günter-Helmrich Lotz beobachtet. In den Vorträgen ging es um zentrale Werte-Fragen, wie der Wert des Menschen eigentlich zu begründen ist, wie Menschen großzügiger und liebesfähiger werden können und wie sie das Beste aus Konflikten macht. Die mit rund 100 Besuchern – darunter etwa zehn Prozent Gäste - gut besuchten Abende wurden jeweils musikalisch bereichert vom Worshipteam der Gemeinde, Instrumentalduos und der Band Unikat. Dreimal gab es auch kurze Theaterstücke, die zum Thema hinführten. Zum Schluss gab es noch einmal die Möglichkeit, über den roten Teppich zu schreiten, der nun von Lichtern gesäumt wurde: Damit konnte man zum Ausdruck bringen, dass man seinen weiteren Weg mit Jesus gehen möchte.
(Günter-Helmrich Lotz / Klaus Rösler)


09.10.2007
„Jesus erleben – Werte entdecken“ in Stelle

„Wann sind Konflikte Chancen?” Dieser Abend war innerhalb der sechstägigen Veranstaltungsreihe „Jesus erleben – Werte entdecken“ vom 23. bis 28. September in der Baptistengemeinde Stelle der am besten besuchte. Das teilte Gemeindepastor Roland Bunde mit. Während an den übrigen Veranstaltungen mit Pastor Carsten Hokema (Oldenburg) als Referenten rund 80 Besucher gezählt wurden, waren an dem Tag überraschend 25 Prozent mehr Gäste anwesend, „nämlich rund 100“. An jedem Abend erneuerten einige Besucher ihre Beziehung zu Jesus Christus, an dem Abend waren es sogar 15. Ein Besucher fällte während der Woche eine Erstentscheidung für den christlichen Glauben. Bundes Fazit fällt durchweg positiv aus: „Die Gemeinde hat in verschiedener Hinsicht von dieser Woche profitiert.“ Das Zusammenwirken verschiedener Teams in den Bereichen Deko, Theater, Technik, Musik, Bistro, Moderation, Seelsorge und Gebet habe nicht nur funktioniert, sondern auch viel Spaß gemacht: „So soll es sein im Leib Christi.“ Etwas enttäuscht sei man darüber, dass nicht „so viele ’Lüneburger Heiden’ der Einladung gefolgt sind, wie wir uns das gewünscht hätten.“ Die Gemeinde wolle nun verstärkt darüber nachdenken, wie sie ihre Kontakte zu Menschen in ihrem Umfeld verbessern kann. Vier Besucher der Woche haben sich bereit erklärt, einen Glaubenskurs der Gemeinde zu besuchen. Hokema sei es als „Werteentdecker“ gelungen, „die Themen ansprechend und persönlich herausfordernd rüber zu bringen“. Dazu Bunde: „Viele reagierten auf das Gehörte, indem sie nach vorne gingen, um dort beispielsweise über einen roten Teppich zu gehen, oder einen Zettel zu verbrennen, oder um eine Kerze anzuzünden.“ Einen solchen „Raum der Begegnung“ will die Gemeinde künftig auch in normalen Gottesdiensten schaffen.
(Roland Bunde / Klaus Rösler)


18.09.2007
„Jesus erleben – Werte entdecken“ in Siegen-Geisweid

60 Kilogramm Fleisch zum Auftakt einer Evangelisation: Einen ungewöhnlichen Auftakt hatte die Evangelisation “Jesus erleben – Werte entdecken” in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinden Siegen-Geisweid. Der Referent, der Baptistenpastor Arno Kawohl (Gießen), lud die 150 Besucher zunächst zu einem großen Churrasco-Grillfest ein. Die Zubereitung des nur mit Salz gewürzten Fleisches hatte Kawohl während seines Missionsdienstes in Brasilien gelernt. Der Tisch war nicht nur mit Salaten reichhaltig gedeckt, denn die Gemeinde hatte über 60 Kilogramm Fleisch besorgt. Die Gemeinde feierte diese Veranstaltungsreihe als „Festwoche“ – aus zwei Gründen. Weil sie einerseits mit dem Grillfest begonnen wurde, weil sie aber andererseits den Zuhörern Gelegenheit bot, ihren Glauben „fest“ zu machen. Schon am nächsten Tag war die Gemeinde völlig überrascht von der Reaktion auf die Verkündigung des Predigers. Er lud dazu ein, über einen „roten Teppich“ auf Gott zuzugehen. Tatsächlich nutzen acht Besucher diese Gelegenheit. Für drei von ihnen war es eine Erstentscheidung für den christlichen Glauben, einer bekundete den Wunsch, sich taufen zu lassen, die anderen hatten Fragen zur Predigt. Auf jeden Fall muss die Gemeinde sich schnell nach einigen zusätzlichen Seelsorgehelfer umsehen, um die Interessenten nicht allzu lange warten zu lassen.

Wie Gemeindepastor Jürgen Tischler der Zeitschrift „Die Gemeinde“ mitteilte, nutzen viele Besucher im Laufe der Woche das Angebot, in der Seelsorge geistliche Fragen zu klären. Arno Kawohl habe mit vielen Geschichten aus dem Leben und sehr klaren lebensnahen Auslegungen zu den jeweiligen Themen wichtige Anregungen weiter geben können. „Einige - auch steile Aussagen - zu den Themen Liebe, Sexualität und Konflikte werden nicht so schnell in Vergessenheit geraten“, so der Pastor. Da täglich ein Imbiss das Programm abrundete, seien einige Besucher bis Mitternacht geblieben. Ein Lob zollte Tischler dem Evangelisationskonzept, das von der Gemeinschaft für Evangelisation im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden entwickelt worden war: „Mit seinen Vorgaben und Bausteinen überzeugte es wirklich.“ Es habe die Zusammenarbeit mit dem Evangelisten sehr erleichtert.
(Klaus Rösler)

29.03.2007
„Jesus erleben – Werte entdecken“ in Ahrensburg

Die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Ahrensburg setzt in ihren Aktivitäten ganz auf Evangelisation und Mission. Aus guten Grund: Denn sie hat damit gute Erfahrungen gemacht. Im vergangenen Jahr beteiligte sie sich an der ProChrist-Evangelisation im Frühjahr und lud zu einem Alpha-Glaubenskurs im Anschluss ein. Die Bilanz: Seitdem kommen zehn neue Gäste regelmäßig in den Gottesdienst. Einige von ihnen haben sich auch Hauskreisen angeschlossen. Ermutigt durch diese Erfahrungen war den Verantwortlichen klar, auch in diesem Jahr für den Glauben an Jesus Christus öffentlich zu werben. Man entschied sich für das im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden entwickelte Evangelisationskonzept „Jesus erleben – Werte entdecken“, der Nachfolgeveranstaltung von „Jesus erleben – Antworten finden“. Beide Konzepte stammen von der Gemeinschaft für Evangelisation. Für die Veranstaltungsreihe in Ahrensburg mit Pastor Manfred Beutel (Magdeburg) als Hauptredner wurde durch Zeitungsartikel, Plakaten und Flyer geworben. „Hilfreich war für die Gemeinde, dass in diesem Konzept das Werbematerial professionell zur Verfügung gestellt wird“, heißt es in einem Bericht aus der Gemeinde. Auch das Raster für den Ablauf der Gästeabende einschließlich der Vorschläge für Dekoration und Anspiele habe sich bewährt. Die Veranstaltungsreihe zählte allabendlich rund 100 Besucher, darunter etwa 15 bis 20, die zuvor keinen oder nur sporadischen Kontakt zur Gemeinde hatten. Manfred Beutel lud jeden Abend dazu ein, auf seine Ausführungen zu reagieren. Die Gäste konnten über den aus der Politik oder dem Showgeschäft bekannten „roten Teppich“ gehen, um so zu erleben, wie Gott sie wertschätzt. Es gab auch die Möglichkeit, Wasser aus einem Wasserkrug zu trinken – ein Symbol für das frische Wasser, das Jesus Christus anbietet. Fast 50 Besucher nutzten die Gelegenheit, um Probleme und Konflikte auf einen Zettel zu schreiben und diesen an ein Kreuz zu heften. Das Fazit der Gemeinde: „Manfred Beutel hat es verstanden, die Gäste zu erreichen. Der Wunsch, Jesus zu erleben, war bei den Besuchern zu spüren.“
(Günther Schönknecht / Klaus Rösler)

08.03.2007
"Jesus erleben - Werte entdecken" in Uslar

Nachdem wir in Uslar vor zwei Jahren gute Erfahrungen mit „Jesus erleben – Antworten finden“ gemacht hatten, führten wir Anfang März das zweite Wochenkonzept der Gemeinschaft für Evangelisation durch: „Jesus erleben – Werte entdecken“. Während „Antworten finden“ klassische Glaubensthemen abschreitet und gewisse Vorkenntnisse der Zuhörer voraussetzt, setzt die zweite Reihe bei allgemeinen Lebensfragen an (z.B. Menschenwürde, Idole, Reichtum, Partnerschaft). Unser Evangelist Manfred Beutel nutzte die Chance dieses Ansatzes: Er zeigte, wie das Evangelium von Jesus Christus unvergleichliche Antworten für jeden Lebensbereich gibt – auch dort, wo es vordergründig gar nicht um Gott und Glauben geht. Denn das Evangelium ist ja nicht immer die Antwort auf bereits gestellte Fragen, sondern auf die Lebensfrage, die zunächst überdeckt, verborgen ist, die erst ent-deckt und bewusst werden will: die Frage nach der verlorenen Beziehung zu Gott. Wir haben uns im Vorfeld gemeinsam mit Manfred Beutel entschieden, trotz des längeren „Anfahrtsweges zum Kreuz“ jedes Thema auf die Einladung zum Leben mit Christus zulaufen zu lassen. Möglich wäre auch, es bei einem Hinweis aufs Evangelium zu belassen.

Auch bei dieser Reihe haben die Gäste die Möglichkeit zu einer symbolischen Handlung, die zu einer spirituellen Erfahrung werden kann. Die Stärke dieses Elementes empfand ich darin, dass Christen und Nichtchristen diesen Schritt gehen können. Er kann genauso für eine Lebensübergabe stehen wie für einen Neuanfang oder eine Belebung des Glaubens. Alle sind gleich bedürftig und beteiligt. Ein schönes Beispiel: Beim Gang über den ausgelegten roten Teppich erlebte eine Besucherin die Wertschätzung Gottes auf neue Weise – und fragte am Ende: „Darf ich noch mal über den Teppich gehen?“

25.02.2007
"Jesus erleben - Antworten finden" in Firrel / Ostfriesland

"Jesus erleben - Antworten finden" - So lautete das Motto, das über der Vortragswoche stand, die vom 19. bis 25. Februar 2007 in der Baptistenkapelle in Firrel / Ostfriesland stattgefunden hat. Ein Vorbereitungsteam hatte die Abende gründlich und gut vorbereitet. Viele fleißige Hände haben dabei geholfen, dass aus der Vortragswoche etwas werden konnte. Von der Dekoration über die Technik und die vorbereitenden Bastelarbeiten bis hin zum Küchenteam, das am Ende eines jeden Abends für das leibliche Wohl sorgte, hat alles wunderbar geklappt. Drei Moderatorinnen haben abwechseln durch die einzelnen Abende geführt und fast professionell die Zuhörer jeweils an die Themen der Abende herangeführt. Pastor Peter Rau aus Bad Neuenahr – Ahrweiler brachte die Botschaft des lebendigen Gottes in einer sehr einfühlsamen und wohltuenden Art seinen Zuhörern nahe. Im „Raum der Begegnung und Erfahrung“ – einem Zeitraum innerhalb der Veranstaltung – hatten die Besucher jeden Abend die Möglichkeit, auf die Verkündigung zu reagieren. Man konnte z.B. an einem Abend ein kleines Holzkreuz abholen, das auf einem Hingabegebet befestigt war. An einem anderen Abend gab es ein Windrad mit einem Bibelvers oder ein Bild. Oder man konnte eine Schwimmkerze anzünden und auf dem gefüllten Taufbecken schwimmen lassen oder ein Gebet schriftlich formulieren. Das Angebot war vielfältig! Viele haben die Liebe Gottes erspüren können und einen Anstoß für ihren Glauben empfangen. Der Segen, der auf dieser Woche lag, wird sicher noch lange nachwirken.

Ein besonderer Höhepunkt war ein Jugendgottesdienst am 25. Februar im benachbarten Ort Hesel, in dem die Baptistengemeinde Firrel eine missionarische Jugendarbeit betreibt. Vor einem gut gefüllten Saal mit ca 150 Jugendlichen konnte Peter Rau das Evangelium von Jesus Christus weitergeben. Im Anschluss an die Woche ist ein Nachfolgekurs angelaufen, der von Einigen dankbar besucht wird.

19.12.2006
Gemeinde wurde ermutigt und mobilisiert
"Jesus erleben - Antworten finden" in Bad Mergentheim: Ein einschneidendes Erlebnis

Ein positives Fazit hat die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Bad Mergentheim über ihre Evangelisation "Jesus erleben - Antworten finden" vom 22. bis 26. November gezogen. Die Begeisterung über das Konzept ist so groß, dass die kleine, 40 Mitglieder zählende Gemeinde Anfang 2008 nach den Worten von Gemeindepastor Janusz Blonski die Folgeevangelisation „Jesus erleben – Werte entdecken“ durchführen möchte. Beide Konzepte sind von der Gemeinschaft für Evangelisation entwickelt worden.

Dabei lief dieses Mal längst nicht alles glatt: Es habe viele Schwierigkeiten, Angriffe und „Querschläge“ von innen und außen gegeben, so Blonski. Einen Tag vor der Veranstaltung habe sogar die sonst zuverlässige Verstärkeranlage gestreikt. Sie drohte sogar zu explodieren. Zudem habe man jeden Tag den Raum neu dekorieren müssen, da die Veranstaltung im örtlichen Mittelstandszentrum stattfand und der Saal tagsüber anderweitig benötigt wurde. Das Programm mit dem Evangelisten Jürgen Tibusek (Wölmersen) vom Missionswerk „Neues Leben“ sei auf großes Interesse gestoßen. Im „Raum der Begegnung“ sei es zu positiven Reaktionen der Besucher gekommen. Blonski: „Für die Gemeinde selbst war es vor allem wichtig, dass sie sehr positive Erfahrungen mit solcher Art von Evangelisation gemacht hat, vor allem aber, dass sie mobilisiert und ermutigt wurde, dem Missionsbefehl Jesu Christi verstärkt nachzugehen.“ Es gab drei Taufmeldungen. Darüber hinaus startet die Gemeinde nun mit einem Alpha-Glaubenskurs. Vier der Teilnehmer haben durch die Evangelisation Kontakt zur Gemeinde geknüpft. Eine Besonderheit der Evangelisation war nach Angaben von Blonski, dass sich auch die Teenager der Gemeinde aktiv beteiligt haben. Sie führten einen Rap-Song vor, engagierten sich auf der Kleinkunstbühne mit und „waren einfach dabei“. Sie hätten auch ihre Freunde mitgebracht.

01.12.2006
Wenn ein Stein durch ein Marzipanherz getauscht wird
"Jesus erleben - Antworten finden" trotz angespannter Lage in Bad Oldesloe

In einer sehr angespannten Situation hat die Gemeinde Bad Oldesloe jetzt eine Evangelisation “Jesus erleben - Antworten finden” durchgeführt. In der Planungsphase wurde bekannt, dass Gemeindepastor Johannes Stämmler schwer erkrankt ist. Es gab sogar Überlegungen, die Veranstaltungsreihe deshalb ganz abzusagen. „Doch Gott hat die Herzen gelenkt“, heißt es in einem Bericht aus der Gemeinde. Man habe die Veranstaltung dennoch durchgeführt und sei sehr ermutigt worden. Hauptreferent war der Pastor und Evangelist Manfred Beutel (Alzey). Wie er gegenüber der Zeitschrift „Die Gemeinde“ sagte, sei die viertägige Veranstaltung Ende November „sehr gut besucht“ gewesen. Zwischen 80 und 100 Teilnehmer hätten jeden Abend an den Tischen Platz genommen. Es sei zu zahlreichen Glaubensentscheidungen gekommen, die in einem „Raum der Begegnung“ öffentlich bekundet worden seien. Zugleich wies Beutel darauf hin, dass der Erfolg und Nichterfolg einer solchen Veranstaltungsreihe nicht allein durch die Zahl von Bekehrungen, Glaubensentscheidungen oder Taufmeldungen bemessen werden könne. Wichtig seien, dass eine Gemeinde neue positive Erfahrungen mit dem Missionsbefehl Jesu Christi mache und es im Umfeld zu vielen konkreten Glaubenserfahrungen komme. Auch die ehrenamtlichen Mitarbeiter selber würden durch eine solche Veranstaltungsreihe verändert.

Höhepunkt sei nach seiner Einschätzung der Abend über das Thema „Versöhnung“ gewesen, weil viele Menschen angesprochen gewesen seien, sich ihre Schuld von Gott vergeben zu lassen und ihre Beziehungen reinigen und heilen zu lassen. Ein Stein, den man am Kreuz dafür symbolisch ablegen konnte, sei dabei durch ein Herz Lübecker Marzipan ersetzt worden.

14.11.2006
40 Steine unter dem Kreuz abgelegt
Durchschnittlich 70 Besucher bei "Jesus erleben - Antworten finden" in Schöningen


Durchschnittlich 70 Besucher an jedem Abend zählte eine viertägige Evangelisation "Jesus erleben - Antworten finden“ mit dem Remscheider Baptistenpastor Lothar Leese in Schöningen bei Helmstedt. Etwa 40 Besucher bekundeten im Laufe der Veranstaltungsreihe im vom Gemeindepastor Bernd Niemeier moderierten „Raum der Begegnung“, dass sie ihre Sorgen und Nöte bei Gott ablegen wollten, indem sie symbolisch einen Stein unter ein Kreuz ablegten. Leese: „Nach vier Abenden lagen dort rund 40 Steine.“ Viele hätten sich auch ein kleines Pappkreuz mit einem Übergabegebet mitgenommen – „als Zeichen für eine erste oder erneute Entscheidung für Jesus Christus“. Einige Besucher nahmen sich darüber hinaus einen blauen Pappfisch aus einem Korb, als Zeichen dafür, dass sie sich taufen lassen wollen. Fünf hätten sich gleich bei dem Pastor der 102 Mitglieder zählenden Gemeinde mit ihrer Taufentscheidung gemeldet. Begeistert zeigte sich Leese von dem Engagement der Gemeinde. So habe sie selber ein Theaterstück zum Thema „Der verlorene Sohn“ geschrieben, das bisher in den Unterlagen dieser Evangelisationsreihe nicht enthalten war. Ein gemeindefremder Junge sei spontan als Knecht samt Mistgabel in das Stück mit eingebaut worden. Für Leese waren dabei zwei Beobachtungen interessant: Der Junge kannte das wohl bekannteste biblische Gleichnis vom „Verlorenen Sohn“ noch nicht. Und am nächsten Abend sei er nach vorne zum Kreuz gegangen, um sich dort ein Pappkreuz zu nehmen. „Jesus erleben – Antworten finden“ ist als Markenzeichen-Evangelisation von der im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden tätigen „Gemeinschaft für Evangelisation“ entwickelt worden.
Entscheidung mit Windrädchen untermauert

08.11.2006
"Jesus erleben - Antworten finden" in Biberach

Etwa 80 Besucher täglich zählte die Vortragsreihe "Jesus erleben - Antworten finden“ der Gemeinde Biberach vom 15. bis 18. Oktober. Referent war Pastor Mathias Barthel (Nürnberg), Mitglied der „Gemeinschaft für Evangelisation“ im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland, von der diese Konzeptevangelisation ausgearbeitet worden war. Die Abende standen unter den Themen „Abenteuer Glauben“, „Heimat finden“, „Gemeinschaft erleben“ und „Die Kraft der Versöhnung“. Nach Angaben aus der Gemeinde nutzten viele Gäste die Gelegenheit, sich bei einem großen Holzkreuz, dem „Ort der Entscheidung“, neu vom Geist Gottes bewegen zu lassen. Sie kamen nach vorn, um sich dort als Symbol für eine erstmalige oder erneuerte Hingabe ein Windrädchen abzuholen. Vor allem die jüngere Besucher hätten sich sehr angesprochen gefühlt. Für das im Anschluss an die Vortragsreihe angebotene Taufseminar gab es fünf Anmeldungen. Das Fazit der Gemeinde fällt durchweg positiv aus: „Obwohl das vom Bund zur Verfügung gestellte Material umfangreich und nützlich ist, haben die beteiligten Mitarbeiter die Erfahrung gemacht, dass trotzdem ein starkes Engagement gefordert ist. Dennoch hat sich dieses Engagement voll und ganz gelohnt.“

24.10.2006
Drei Taufmeldungen bei "Jesus erleben - Antworten finden"
Evangelisation mit Lothar Leese in Sangerhausen - 10 Prozent Gemeindewachstum


Nach einer Evangelisation mit dem Baptistenpastor und Evangelisten Lothar Leese (Remscheid) vom 18. bis 22. Oktober wächst die kleine, 29 Mitglieder zählende Gemeinde Sangerhausen in Sachsen-Anhalt um mehr als 10 Prozent: Drei der täglich bis zu 35 Besucher haben sich zur Taufe gemeldet, teilte Leese jetzt der Zeitschrift „Die Gemeinde“ mit. Eine 13-jährige habe sich bekehrt und gleich zu Taufe gemeldet, ihre 17-jährige Schwester wolle sich ebenfalls taufen lassen wie auch eine Frau aus dem Freundeskreis der Gemeinde. Die Tochtergemeinde der Gemeinde Nordhausen ist überhaupt stark evangelistisch orientiert. Der Geschäftsführer des Bethel-Seniorenzentrums Wiehl, Matthias Ekelmann, habe dort in den vergangenen Jahren bereits dreimal evangelisiert wie auch der Evangelist und Liedermacher Jörg Swoboda (Buckow). Und er, Leese, habe ebenfalls in Sangerhausen bereits vor einem Jahr zum Glauben an Jesus Christus aufgerufen. Leese nannte das Gesamtergebnis der diesjährigen Veranstaltung „erfreulich“. Er selber habe sich darüber sehr darüber gefreut, auch einen jungen Mann wiederzusehen, der im vergangenen Jahr bei der Evangelisation erstmals in die Gemeinde gekommen war und eine Entscheidung für Jesus Christus getroffen hatte. Die Gemeinde hatte sich bei ihrer diesjährigen Evangelisation für das Programm "Jesus erleben - Antworten finden" der Gemeinschaft für Evangelisation entschieden. Leese zeigte sich beeindruckt über die Professionalität, mit der die kleine Gemeinde die Anspiele aufgeführt habe. Die Gemeinde gehört zum Landesverband Thüringen im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden.

05.10.2006
Einladung mit Miniwürstchen und dem Slogan "Keiner ist uns Wurs(ch)t"
"Jesus erleben - Antworten finden" in Wermelskirchen - Kurzweilig und lebensnah


Mit einer originellen Idee rührte die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Wermelskirchen-Neuschäferhöhe die Werbetrommel für eine Evangelisation: Sie verteilte Miniwürste, an denen auf einer Lasche den Slogan angebracht war: „Keiner ist uns Wurs(ch)t“. Für die Vortragsreihe „Jesus erleben – Antworten finden“ mit dem Baptistenpastor Manfred Beutel (Alzey) warb die Gemeinde darüber hinaus auch auf Plakaten, im Internet und mit einer selbst produzierten Radiosendung, in der einige Gemeindemitglieder über ihre Erfahrungen mit dem christlichen Glauben berichteten. Um die Hemmschwelle für das Betreten des Gemeindezentrums niedrig zu halten, wurde der Vortragsraum, wie es heißt, „anheimelnd“ gestaltet. Beutels Vorträge seien „sehr kurzweilig und ausgesprochen lebensnah“ gewesen. Weil er auch von eigenen Schwächen und Misserfolgen berichtet habe, sei er sehr glaubwürdig gewesen. Tatsächlich seien durch die Veranstaltung Gäste erreicht worden. Einige Besucher hätten auch die Möglichkeit genutzt, sich symbolisch zu Jesus Christus zu stellen und etwa ein Teelicht anzuzünden oder durch die Löcher in einem Kreuz eine Kordel zu ziehen. Es sei allerdings „schwer zu sagen“, ob ein Gast durch die Veranstaltung Christ geworden sei, heißt es in einem Bericht der Gemeinde. Allerdings herrsche in der Gemeinde ohnehin die Überzeugung vor, dass Christwerden ein Prozess sei. Deshalb versuche die Gemeinde auch weiter, durch Gottesdienste für Kirchendistanzierte Möglichkeiten zu bieten, „wieder mit der Bibel und auch mit Jesus in Berührung zu kommen“. Wermelskirchen hat rund 36.500 Einwohner. In der Stadt im Bergischen Land in Nordrhein-Westfalen gibt es fünf Gemeinden des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden. Die Gemeinde Neuschäferhöhe hat über 260 Mitglieder.

15.05.2006
30 Besucher zündeten Kerzen an
"Jesus erleben - Antworten finden" in Meiningen


Begeisterung in Meiningen: Die Evangelisation “Jesus erleben – Antworten finden” der Gemeinschaft für Evangelisation, einem Zusammenschluss von Pastorinnen und Pastoren innerhalb des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden, stieß in der kleinen 60 Mitglieder zählenden Gemeinde auf großes Interesse. Besonders gut kam nach Angaben von Gemeindepastor Friedemann Heinrich an, dass es jeden Abend eine andere Möglichkeit gab, sinnbildlich eine Glaubensentscheidung zu fällen. Da konnte man einen Stein unter dem Kreuz ablegen, einen Brief an Gott schreiben oder eine Kerze anzünden. Gerade vom Anzünden der Kerze wurde am letzten Abend reger Gebrauch gemacht. 30 Besucher nutzten diese Gelegenheit, um öffentlich zu bestätigen, dass sie künftig mit Gott leben, ihren Glauben erneuern oder auch Probleme mit einem anderen bereinigen wollen. Durchschnittlich zählte die Veranstaltung mit Pastor Manfred Beutel (Alzey) als Verkündiger rund 70 Besucher an jedem Abend. Auch Glaubensentscheidungen wurde allabendlich gefällt. Um die am christlichen Glauben Interessierten weiter zu begleiten, bietet die Gemeinde für sie einen Alpha-Glaubenskurs an.

04.05.2006
Neu: Baptistisches Evangelisationskonzept setzt auf Wertevermittlung
Gemeinschaft für Evangelisation entwickelt Reihe "Jesus erleben - Werte entdecken"


Die Wertedebatte in der Gesellschaft beeinflusst auch evangelistische Veranstaltungen: Die im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden tätige „Gemeinschaft für Evangelisation“ – ein Zusammenschluss von evangelistisch tätigen Pastorinnen und Pastoren – hat eine neue Konzeptevangelisation entwickelt. Sie heißt „Jesus erleben – Werte entdecken“. Nach Angaben des Vorsitzenden der Gemeinschaft, Pastor Manfred Beutel (Alzey), fragen viele Menschen „angesichts verfallender Traditionen und wirtschaftlicher Probleme massiv nach Werten“. Dieses Interesse mache sich die neue siebenteilige Evangelisation zunutze, indem sie Antworten vom christlichen Glauben her gebe und dabei auch darauf hinweise, dass diese Werte verinnerlicht werden müssten. Es gehe um Themen wir den Umgang mit Geld oder Sexualität, aber auch um Orientierung und Verhaltensweisen. Schon bevor die neue Reihe offiziell während der Bundeskonferenz der Freikirche vom 24. bis 27. Mai in Walsrode-Krelingen vorgestellt wird, stoße sie auf großes Interesse. Bereits zehn Gemeinden hätten die Veranstaltungsreihe gebucht. Die von der Gemeinschaft für Evangelisation ebenfalls entwickelte Reihe „Jesus erleben – Antworten finden“ wurde bereits in 43 Gemeinden durchgeführt oder gebucht. Das Zusammenspiel von einem „kommunikativen Verkündigungsstil“ und der darin integrierte Raum der Begegnung stießen auf große Resonanz. In einigen Orten hätten zwischen 60 und 80 Prozent der Besucher erste geistliche Erfahrungen gesammelt oder Glaubensentscheidungen gefällt. Beide Veranstaltungsreihen sind internetgestützt: Sie können nur online eingesehen und gebucht werden. (www.jesuserleben.de).

07.03.2006
28 Glaubensentscheidungen
"Jesus erleben" in Worms


28 Besucher haben bei der Evangelisationswoche „Jesus erleben - Antworten finden“ in der Baptistengemeinde Worms eine Entscheidung für Jesus Christus, eine Glaubenserneuerung oder eine Taufentscheidung getroffen. Pastor Arno Kawohl (Gießen) war der Verkündiger in der Woche. Themen waren „Abenteuer Glauben“, „Alles wird anders“, „Heimat finden“, „Taufe in ein neues Leben“ und „Die Kraft der Versöhnung“. Die Abende wurden durch musikalische Darbietungen bereichert, unter anderem von einem blinden Klavierspieler. Es gab auch Sketche, Interviews und Videoeinspielungen. Gemeindereferent Michael Burg ist davon überzeugt, dass diese Woche eine Antwort Gottes für die Gemeinde ist. Sie habe sich als Ziel für das Jahr 2006 vorgenommen, vor allem ihrer unmittelbaren Nachbarschaft Kontakt zu Jesus Christus zu ermöglichen. Tatsächlich hätten einige Anrainer die Veranstaltung besucht. Unter den Erstentscheidungen seien besonders viele Kinder und Jugendliche gewesen, hieß es. Die Gemeinde hat rund 210 Mitglieder.
(Nach einem Bericht von Martina Rincon)

29.09.2005
Schnur durch die Öse des Kreuzes
Gemeinde Gröditz macht gute Erfahrungen mit "Jesus erleben"


Als „rundum gelungene Woche“ hat die Gemeinde Gröditz die Veranstaltungsreihe „Jesus erleben – Antworten finden“ vom 19. bis 23. September mit Pastor Manfred Beutel (Alzey) als Redner bezeichnet. Vor allem das Konzept habe die Mitarbeiter überzeugt: „Wir mussten uns keine Ideen unnötig aus den Fingern saugen“, teilte Markus Bühler mit. Besonders gut sei auch der „Raum der Begegnung“ angekommen, der den klassischen Aufruf zur Entscheidung abgelöst hat. Man habe sich ein kleines Kreuz abholen und einen Faden durch die vorgesehene Öse ziehen können oder ein Teelicht in ein auf den Boden markiertes Kreuz legen können. „Die Leute ließen sich darauf ein“, heißt es in dem Bericht der Gemeinde. Man habe es als „angenehm-einladende Art“ empfunden, sich für Christus zu entscheiden. Die Gestaltung des Raumes habe ebenfalls dazu beigetragen, dass eine angenehme Atmosphäre entstanden sei. Insgesamt habe die Veranstaltung mit ihrer „klaren und lebensnahen Verkündigung“ dazu beigetragen, dass für manche Gemeindemitglieder die Gemeinde plötzlich als ihre Traumgemeinde entdeckt hätten. „Jesus erleben – Antworten finden“ wurde von der von Beutel geleiteten Gemeinschaft für Evangelisation entwickelt. Es handelt sich um ein Bausteinkonzept, das von jeder Gemeinde den Erfordernissen entsprechend angepasst werden kann, und dennoch unverwechselbar ist.

28.04.2005
Wenn ein Windrad die Kraft Gottes beschreibt
"Jesus erleben - Antworten finden" in Ludwighafen


Einmal einen Brief an Gott schreiben! Die Gelegenheit dazu gab es bei der einwöchigen Veranstaltungsreihe „Jesus erleben – Antworten finden“ vor kurzem in der Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Ludwigshafen. Mit vielen kreativen Elementen versuchten die Gemeindemitglieder und der Hauptreferent Pastor Manfred Beutel (Alzey), das Interesse am Glauben an Gott zu wecken. Da konnte sich beispielsweise jeder Besucher ein kleines Windrad abholen, „um noch lange daran erinnert zu werden, welche Kraft entsteht, wenn Gott wirkt“. Die Vorträge von Beutel waren „so nah am Leben dran, so einfach zu verstehen und so eng mit dem aktuellen Zeitgeschehen verknüpft, dass es keine Sekunde langweilig wurde“, wie ein Besucher begeistert bemerkte. Durch das Engagement der Teams für Moderation, Musik, Dekoration, Catering, Kinderprogramm und aller anderen Mitarbeiter wurde die Woche für alle Beteiligten „zu einem großen Fest“, so die Gemeinde. Für die Kinder gab es ein Parallelprogramm der schon um 18.30 Uhr beginnenden Veranstaltungsreihe. Schon nach dem ersten Abend war nicht mehr ganz klar, wer wen mitnimmt, so begeistert waren die Kinder von ihrem Programm, heißt es in einem Bericht der Gemeinde.

Als Folge der Veranstaltung wollen sich sieben Besucher taufen lassen. Für die kleine Gemeinde bedeutet dies ein Mitgliederwachstum um fast zehn Prozent, freut sich Pastor Ulf Damm.

„Jesus erleben – Antworten finden“ ist eine Veranstaltungsreihe, die von der „Gemeinschaft für Evangelisation“ im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden als „Markenzeichen“ etabliert werden soll.

02.03.2005
Effiziente Einladung: Wenn 80 Prozent aller Angesprochenen kommen
In nur sechs Wochen: Evangelisation "Jesus erleben" in Bad Kreuznach vorbereitet und durchgeführt


Das Evangelisationsmodell "Jesus erleben - Antworten finden“ der neuen „Gemeinschaft für Evangelisation“ im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden hat seine erste Bewährungsprobe bestanden. Der Vorsitzende der Gemeinschaft, Pastor Manfred Beutel (Alzey), war jetzt als Referent mit dem Programm in einer Verkündigungswoche in der Gemeinde Bad Kreuznach vom 21. bis 25. Februar zu Gast. „Jesus erleben – Antworten finden“ vertritt den Anspruch, dass eine Evangelisation als feierlicher und festlicher Höhepunkt im Gemeindeleben begangen werden kann.

In Bad Kreuznach stieß es auf Begeisterung, dass das Grundmaterial für die Vorbereitung der Veranstaltungswoche in Modulform vorliegt und ohne Probleme an die jeweilige Gemeindesituation angepasst werden kann. Als „effizient“ erwies sich dabei das Einladungskonzept. „Wir haben nicht auf Einladungsaktionen in der Stadt zurückgegriffen, sondern 50 Leute aus dem direkten Umfeld der Gemeinde wurden persönlich von den Mitgliedern der Gemeindeleitung eingeladen“, schilderte der Älteste der Gemeinde, Gustav Kannwischer. Tatsächlich seien rund 40 der so Angesprochenen der Einladung gefolgt.

In den nur sechs Wochen der Vorbereitung engagierten sich 60 der 105 Gemeindemitglieder. Die Arbeit habe so auf viele Schultern verteilt werden können. Großen Anklang fand bei den eigentlichen Vortragsabenden der kreativ gestaltete „Raum der Begegnung“: Beim Thema „Kraft der Versöhnung“ konnten die geistlichen Angesprochenen ein Teelicht nehmen und es unter das Kreuz legen. Die vielen Lichter wurden danach durch die Reflexion von Glasscheiben widergespiegelt. Beim Thema „Taufe“ habe man eine Blüte in das mit Wasser gefüllte Taufbecken werfen können – als Zeichen, dass sich die Betreffenden taufen lassen oder auch einen Neubeginn im Glauben machen wollten.

Manfred Beutel habe es verstanden, auf Fragen des Alltags biblische Antworten ohne „pseudofromme“ Worte zu geben. Mit dem Ergebnis der ungewöhnlichen Veranstaltung ist die Gemeinde sehr zufrieden. 25 Besucher hätten sich erstmals für den christlichen Glauben entschieden, einen geistlichen Neuanfang gemacht oder sich zur Taufe gemeldet.

Im Anschluss an die Veranstaltungsreihe beginnt in der Gemeinde eine weitere Pilotphase: Der neue Glaubenskurs der „Gemeinschaft für Evangelisation“ „Jesus erleben – Am Anfang des Weges mit Jesus Christus“ wird erstmals mit den Interessenten durchgearbeitet. Der Kurs, den der Theologe und Oncken-Redakteur Hinrich Schmidt (Kassel), entwickelt hat, erscheint offiziell zur Bundeskonferenz des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden im Mai. Für ihre Nachsorgearbeit erhielt die Gemeinde Bad Kreuznach bereits einen ersten Textausdruck. „Ich hoffe, dass der Kurs dazu beiträgt, den jungen Glauben der neuen Geschwister in Bad Kreuznach zu festigen und zu vertiefen“, sagte Hinrich Schmidt gegenüber der Zeitschrift „Die Gemeinde“.
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